Nachfolgend findet Ihr wieder alle kulinarischen Highlights.
Da Stefan in diesem Jahr nicht mit dabei war und Conny erst am Freitag Abend eingetroffen ist, musste ich diesmal das Catering übernehmen...
Spaghetti Bolognese und Salat
Kein wirkliches Highlight, aber schmeckt trotzdem lecker und macht satt.
Wie man die zubereitet, setze ich einfach mal voraus.
Apfelkücherl mit Vanilleeis
Sehr einfache, urbayerische Nachspeise.
Teig aus Eiern, Mehl, Vanillezucker und einer Prise Salz zu einem festen Teig zusammenrühren. Ca. 1/2 Ei pro Person reicht. Soviel Mehl, bis es schwerer zu rühren geht und dann mit Weißbier wieder auflösen. So gibt es keine Klumpen. Der Teig darf dabei nicht zu dünn werden.
Äpfel schälen, Kernhaus ausstechen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Reichlich Butterschmalz oder Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen.
Jetzt noch 1-2 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Das Eiweiß vorsichtig unterheben. So werden die Kücherl später richtig schön fluffig!
Jetzt nur noch die Apfelscheiben in den Teig tauchen und ins heiße Fett legen.
Die Scheiben müssen schwimmen! Jetzt aufpassen, dass nichts verbrennt und rechtzeitig umdrehen, wenn die Unterseite goldgelb ist.
Anschließend die Kücherl auf Küchenpapier abtropfen lassen. (Früher hat man die auf Brot gelegt, welches man später zur „Aufgschmoitznen Brotsuppn“ verwendet hat.)
Mit Vanilleis anrichten und mit Puderzucker und Zimt nach belieben garnieren.
Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Krautsalat
Hier ist der alte Holzofen wirklich sehr gut geeignet (wenn man herausfindet, wie man die Hitze in den Bratröhren reguliert).
Für 30 Personen haben wir mal mit 11 kg kalkuliert. Da ist dann auch noch was für den nächsten Tag übrig geblieben. (Kalter Braten mit frischem Bauernbrot, Meerettich und einem kühlen Bier schmeckt übrigens sensationell!)
Den Braten habe ich einfach mit Salz und Pfeffer eingerieben und ringsum angebraten, damit er innen schön saftig bleibt. Danach einfach, mit der Hautseite nach unten, auf ein Bett aus Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln gelegt, mit Kümmel bestreut und ins Rohr geschoben.
Wenn die Zwiebeln angebräunt sind, mit dunklem Bier und Wasser angießen.
Das dauert dann ca. 2-3 Stunden. Je nach Temperatur im Rohr.
Die Soße am Schluss teilweise durchpassieren und den anderen Teil mit Speisestärke andicken.
Die Kartoffelknödel haben wir aus Fertigteig gerollt und mit gerösteten Weißbrotwürfeln verfeinert. Die hier selbst zu reiben ist für 30 Personen (ca. 60 Knödel) wenig zweckmäßig, wenn man selbst noch mitfeiern möchte.
Der Krautsalat passt ebenfalls gut zum Braten und ist (bis auf die Schnipselarbeit) schnell gemacht. 2-3 Köpfe Weißkraut aufhobeln und kleinschneiden.
Mit reichlich Salz bestreuen und durchkneten. Einige Zeit ziehen lassen. Das Salzwasser wegschütten. Wenn es zu salzig wird, den Salat einfach mit Wasser abspülen.
Danach mit Speckwürfel, Essig, Kümmel und Pfeffer verfeinern.
Der Kümmel gibt dem Krautsalat nicht nur eine spezielle Geschmacksnote, sondern hilft auch der Verdauung ungemein.